Synology BackUP
Fallstudie: Wiederherstellung von 5 TB durch die Ransomware Booba verschlüsselter Synology Hyper Backup-Daten
Am 29. Juni wurden ein IT-Dienstleister und seine in der Schweiz ansässigen Kunden Opfer eines schwerwiegenden Cyberangriffs, der von der Ransomware-Gruppe Booba durchgeführt wurde. Der Kunde verfügte insgesamt über 3 Synology NAS-Systeme.
📌 Zusammenfassung (TL;DR)
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Infektion: Angriff durch die Ransomware Booba auf ein in der Schweiz ansässiges Unternehmen.
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Problemstellung: Ein Teil der Backup-Daten konnte von einem anderen Labor nicht wiederhergestellt werden. Da Recoveo über umfangreiche Erfahrung mit dieser Art von Backup (Synology Hyper Backup) verfügt, wurde das Unternehmen mit der Wiederherstellung beauftragt. Die Ransomware Booba hatte einen Teil der Dateien des Hyper Backups verschlüsselt.
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Lösung von SOS Ransomware / Recoveo: Maßgeschneiderte Forschung und Entwicklung (2 Tage Entwicklungsarbeit), die die Wiederherstellung von .bucket– und .chunk-Dateien ermöglichte.
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Endergebnis: 5 TB Daten wiederhergestellt (1,8 Millionen Dateien), davon 98 % der Daten erfolgreich wiederhergestellt und an den Kunden zurückgegeben.
Kontext:
Der Kunde verfügte insgesamt über 3 Synology NAS-Systeme:
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1 NAS im Rechenzentrum: vollständig verschlüsselt.
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1 NAS als Backup vor Ort: von der Ransomware betroffen.
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1 NAS für virtuelle Maschinen (kleines Modell mit 4 Festplatten): nicht betroffen und funktionsfähig.
Glücklicherweise war die Proxmox-Infrastruktur des Kunden mit dem Proxmox Backup Server nicht betroffen. Dadurch konnte er alle betroffenen virtuellen Maschinen (etwa 50) innerhalb von weniger als 8 Stunden wieder in Betrieb nehmen.
Nur zwei seiner Kunden sowie er selbst waren weiterhin von Datenverlust betroffen. Von einem Kunden war noch eine virtuelle Maschine (Virtual DSM) vorhanden, die vollständig verschlüsselt worden war.